Donnerstag, 13. April 2017

{USA/Canada-Trip 2016} Part 3: Cape Cod und Boston

Hallo ihr Lieben,
nach einer ewigen Auszeit von 4 Monaten bin ich wieder da. Mittlerweile habe ich Abitur und die Schule erfolgreich hinter mir gelassen - was auch der Grund dafür war, weshalb ich das Bloggen in den letzten 2 Jahren etwas schleifen ließ. Aber mit meiner neu gewonnen Freizeit von 5 Monaten werde ich hier hoffentlich etwas aktiver.

Aber eigentlich soll es heute um den vergangenen Sommerurlaub gehen. Nachdem wir den Osten Kanadas erkundet hatten fuhren wir wieder zurück in die Vereinigten Staaten von Amerika. Unser nächster Stopp war Cape Cod, eine Halbinsel am Atlantischen Ozean im Bundesstaat Massachusetts. Hier wollten wir etwas entspannen und Pause von den vielen Städten machen. 


 Hier verbrachten wir die Zeit gemütlich am Pool oder am Strand. Das Wetter war leider nicht gut genug, um einen Abstecher ins Meer zu machen, aber man warnte, dass wohl Haie in der Nähe des Strandes gesichtet wurden.

Wegen der Nähe zum Meer kann man hier auch ohne Bedenken frischen Fisch und Meeresfrüchte in den zahlreichen Restaurants essen. 

Ebenfalls sehr unterhaltsam war das abendliche Adventure Minigolf. Eindeutig zu empfehlen, wenn ihr mit der Familie reist!



 

Aber natürlich habe ich es nicht so lange ohne Action ausgehalten. 
Daher besuchten wir an einem Abend das Coldplay Konzert in Boston. Die Karten hatten wir schon vorab gekauft, als ich gesehen hatte, dass Coldplay im Zeitraum unserer Reise in Boston waren.


Wegen unserer billigeren Plätze auf der Tribüne hatten wir zwar nicht die perfekte Sicht auf die Bühne aber einen wunderschönen Blick über das Stadion und die bunten Leuchtarmbänder des Publikums. Einfach himmlisch!


Die Stimmung war ebenfalls fantasitisch, selbst in unserem Block wurde ordentlich getanzt, gesprungen und mitgesungen. Auch die Vorgruppen Foxes und Alessia Cara (deren Musik ich unheimlich liebe) waren grandios und haben Stimmung gemacht.


Also falls ihr die Chance Coldplay zu sehen und die Musik mögt, solltet ihr diese eindeutig nutzen. Der Abend war einfach magisch und hat so viel Spaß gemacht.

Dann bin ich mit meiner Mutter noch nach Boston gefahren. Eigentlich stand das nicht auf unserem Plan, da wir auf Cape Cod eher entspannen wollten. Aber wer weiß, wann ich das nächste Mal die Chance habe Boston zu sehen, daher machten wir uns mit dem Fernbus auf den Weg. 
Für 13 Dollar fuhren wir mit Peter Pan (so hieß die Fernbuskette, die wir nutzten) nach Boston. An sich gab es keine großen Unterschiede zum deutschen Fernbus, aber die Strecke war auch vergleichsweise relativ kurz. Falls ihr in den USA also kurze Strecken mit dem Fernbus zurücklegen wollt, kann ich diese Möglichkeit also empfehlen. Preislich und vom Service (es gab natürlich auch WiFi) gab es nichts auszusetzen


Wenn ihr alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Boston sehen wollt, ist der Boston Freedom Trail zu empfehlen. Im Boden ist eine Route aus roten Steinen mit einem Bronzeguss mit der Aufschrift "The Freedom Trail Boston" eingelassen, wenn ihr dieser folgt, kommt ihr an allen Sehenswürdigkeiten vorbei. An den Sehenswürdigkeiten selbst sind oftmals auch Schilder angebracht, die euch über die Bedeutung informieren.



 




Sehr beeindruckend an Boston war für mich die Kombination aus alt und neu. Wie ihr sehen könnt, stehen in der Innenstadt überall historische Gebäude, die von Wolkenkratzern und modernen Gebäuden umgeben sind. Dieser Kontrast ist einfach einzigartig.





Eine weitere Sache, die ich unglaublich schön fand, sind die Grünflächen und Parks, die in Hafennähe entstanden sind. Früher war hier eine Autobahn, die nun jedoch unterirdisch verläuft, auf dem neu gewonnenen Platz wurde ein wunderschöner Park angelegt. 
Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte ich hier gerne gepicknickt oder kurz Pause von der Stadterkundung gemacht. 


  


Auch der Hafen ist sehenswert und bietet einige Essensmöglichkeiten an den Piers.

Insgesamt war Boston ein wunderschöner Tagesausflug, den ich euch allen ans Herz legen kann, falls ihr mal an der Ostküste seid.

Nächstes Mal geht es dann mit New York, meiner großen Liebe, weiter!

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Zeit! 

Seid ihr schon mal in Boston gewesen?

Alles Liebe, 

Elena   

Sonntag, 4. Dezember 2016

Lollapalooza Berlin 2016

Hallo Zusammen!

Nachdem ich ja anfang des Jahres schon einen Post über das Lollapalooza Festival im letzten Jahr geschrieben hatte, wollte ich noch eine kleine Review über das diesjährige Lollapalooza schreiben. Vielleicht hilft es manchen von euch mit der Wahl des Weihnachtsgeschenks oder mit der Festivalplanung nächstes Jahr.


Wieder über Nacht wie schon letztes Jahr ging es mit dem Bus also nach Berlin, leider mit noch weniger Schlaf als letztes Jahr. Also ging es auf ins Hostel, schneller Outfitwechsel und gegen 11 Uhr haben wir uns auf den Weg zum Treptower Park gemacht.
Nachdem letztes Jahr das Hauptproblem die viel zu langen Schlangen waren, wollten wir dem entgehen und uns unsere Bändchen schon relativ früh holen. Doch vor Ort war praktisch nichts los, wir sind keine Minute angestanden und waren sofort auf dem Gelände - hier hatte man eindeutig aus den Fehlern des Vorjahres gelernt.



Der Treptower Park - schon Monate vorher gab es Diskussionen und Debatten, ob man hier ein Festival veranstalten kann - die Einwohner waren dagegen, letztendlich fand das Festival aber doch hier statt.
Ich persönlich fand die Park-Atmosphäre sehr schön, gerade weil es an diesem Septemberwochenende Rekordtemperaturen hatte und man sich auch in den Schatten der Bäume setzten konnte, das war auf dem Flugplatz in Tempelhof nicht gegeben. Hat vielleicht der ein oder anderen Person einen Sonnenstich erspart.
 
Hier war eher das Problem, dass durch das Wetter der Boden so ausgetrocknet war und das in Kombination von 70.000 Festivalbesuchern, die rumspringen und tanzen, ergab eine Staubwolke, die sich über das ganze Festivalgelände ausbreitete. 
Das Ergebnis sah man an weißen Schuhen, die plötzlich braun waren und Dreck, der sich überall festsetzte. Man wollte nicht glauben, was man beim Abschminken plötzlich auf dem Tuch hatte. 
Nicht umsonst scherzen wir heute noch, dass wir die Lollapalooza, die Wüste überlebt haben.
Aus dem Ansichtpunkt war dann doch der Asphaltboden in Tempelhof besser.


Das Gelände dieses Jahr war auch viel größer und weitläufiger, vor allem die Alternative Stage befand sich im hintersten Eck, einfach mal schnell Bühnen wechseln war nur von Mainstage 1 zu Mainstage 2 möglich, die direkt nebeneinander waren. 
Was das ganze auch noch erschwerte waren die Besucherzahlen, 2015 waren es noch 45.000 Leute am Tag, 2016 waren es schon 25.000 Menschen mehr! Das ist schon eine Ansage. 
Teilweise fühlte es sich an, als wäre das Gelände gerade zu überlaufen. Deshalb hoffe ich nächstes Jahr auf weniger Besucher, das war manchmal echt unschön. Anscheinend soll es vor dem Samstag Headliner Kings of Leon auch eine Massenpanik gegeben haben, da natürlich die meisten der 70.000 Besucher den Hauptact des Abends sehen wollten. Dem sind wir zum Glück knapp entgangen, mit einen kleinen Umweg sind wir dann seitlich noch in den ersten Wellenbrecher gekommen.

Das Line up fand ich dieses Jahr ganz ansprechend, das von 2015 war zwar ein bisschen besser, aber dafür waren The 1975 dabei, eine meiner Lieblingsbands.

Mein Samstag war vom Timetable etwas lückenhafter, deshalb haben wir uns im grünen Kiez umgeschaut. Hier konnte man sich an Ständen über wohltätige Organisationen informieren, es gab Workshops und viele ineressante Angebote. 
Man konnte sich auch hier wieder sein Lolla T-Shirt selbstbedrucken lassen für 5€, eine gute und billige Alternative für den Merch, der oft überteuert ist.
Wir haben uns zum Beispiel an einem Stand Glitzer auf die Wangen schminken lassen, damit wir etwas mehr zu den Hipstergirls auf dem Festival gepasst haben :D. 


Genau die Hipstergirls! Falls ihr meinen Post über das letzte Jahr gelesen habt, habe ich ja erwähnt, dass Lollapalooza wohl das Festival ist, bei dem man sich so anziehen kann, als würde man aufs Coachella gehen. Die Erkenntnis aus dem letzten Jahr wurde über dieses Jahr über Längen übertroffen. 
Leute, die mit Riemchen-Sandaletten oder gar 10cm Wedges auf ein Festival gehen sind mir suspekt. Genauso wie Leute, die unpraktische Röckchen und Kleider anhaben, in denen sie sich nicht bewegen oder tanzen können. 
Ich habe dieses Jahr gefühlt alles gesehen. 
Warum verstehen die Leute nicht, dass es darum geht Spaß zu haben und zu Musik zu tanzen und nicht einen Styling-Wettbewerb zu gewinnen. Bei aller Liebe, man kann auch schöne Klamotten anziehen, die gleichzeitig praktisch und bequem ist und Spaß haben. Das schließt sich nicht aus.

Aber genug  dazu, kommen wir mal zu den Bands.
Mein Samstag fing an mit Catfish and the Bottlemen, die ich selbst schon länger hörte. Live auf jeden Fall sehr gut, hoffentlich bald wieder!
Weiter ging es mit Jess Glynne, die einen schönen und emotionalen Auftritt hinlegte.
Nach etwas Essen und kurzer Pause haben wir uns dann mal die Perry Stage angeschaut, auf der den ganzen lieben langen Tag DJs auflegten.
Die Bühne war so dermaßen überfüllt, dass man kaum irgendwo einen vernünftigen Platz gefunden hat. Wenn man eher seitlich stand, wollten alle paar Sekunden irgendwelche Leute durch. Dementsprechend haben wir es dort auch nicht so lange ausgehalten.
EDM ist ja generell nicht so meins, daher fand ich das nicht so schlimm.
Danach sind wir weiter zur Alternative Stage, wo G-Eazy auftrat, das war echt gut.
Dann haben wir uns auf den Weg zu Kings of Leon gemacht, aber irgendwie hat mir der Auftritt nicht so gefallen, mir hat die Bindung zum Publikum gefehlt.

 

Stattdessen haben wir uns etwas die Kunstinstallation neben der Mainstage angeschaut, die hatte interessante Schwarzlichteffekte.




Am Nächsten Tag ging es dann wieder früh weiter. Wir haben uns als erstes Aurora auf der Mainstage 1 angeschaut, die uns alle mit ihrer elfenhaften Art verzauberte.
Danach ging es bei Bilderbuch weiter, das war die reinste Party samt Rosenwerfenden Fans.
Dann sind wir zu Years & Years und haben ordentlich getanzt.
Nach einer kleinen Pause und etwas Verstärkung sind wir dann zur Alternative Stage. Jetzt kommt der absolute Pro Tipp. Wenn ihr eure Lieblingsband auf einem Festival sehen wollt, schaut euch einfach den Act der davor auf der Bühne spielt an. Während der letzten Zugabe dann einfach etwas weiter nach vorne kämpfen und mit etwas Glück steht ihr dann ziemlich weit vorne.
Deshalb haben wir uns Beginner angeschaut, die ziemlich gut waren und standen danach bei The 1975 in der zweiten Reihe (ein herzliches Danke geht raus, an die unnetten Fangirls, die uns von hinten so gedrückt haben, dass wir in der zweiten Reihe gelandet sind).
The 1975 waren unbeschreiblich, einfach der perfekte Abschluss für das Festival.


 
 Insgesamt war ich mit dem Festival sehr zufrieden, die Kritikpunkte des letzten Jahres wurden verbessert (mehr Toiletten und Essensstände, keine Warterei am Eingang), jedoch waren es mir dieses Mal zu viele Leute.
Trotzdem wäre ich nächstes Jahr bei einem guten Line up wieder dabei, ihr wisst ja, Berlin darf man sich nicht entgehen lassen.

Seid ihr dieses Jahr auch bei Lollapalooza dabei gewesen? Was waren eure Erfahrungen?

Alles Liebe, Elena:* 

Sonntag, 27. November 2016

{USA/Canada-Trip 2016} Part 2: Niagara Falls, Montreal und Quebec

Hallo ihr Lieben!

Heute geht es weiter mit meiner USA/Canada Reihe. Dieses mal wird es eher Canada-lastig. Wir waren an der Ostküste nämlich in 3 Städten. Einmal in Niagara-on-the-Lake, Montreal und Quebec.

Wenn man an der Ostküste ist und die Chance hat, die Niagara-Fälle zu sehen, sollte man das natürlich nicht missen. Deshalb sind wir in eine schöne kleine Stadt in der Nähe der Niagara Fälle gefahren, nämlich Niagara-on-the-Lake. Hier wohnten wir auch wieder in einem Bed and Breakfast, das wirklich wunderschön war. Die malerische Stadt mit Weinbergen war natürlich auch ein Highlight. Hier gab es nicht die üblichen 0815 Läden, sondern wirklich süße, individuelle Läden, zum Beispiel einen Hüte-Laden oder einen Laden voller Weihnachtsdekoration. 
Da sich, wie der Stadtname schon sagt, hier der Lake Ontario und der Niagara Fluss treffen, gab es auch eine schöne Uferpromenade mit Pavillion, die jedoch bei Nacht schöner als bei Tag ist.



Dann haben wir uns natürlich auch noch die Niagara Fälle angeschaut, sowohl auf amerikanischer Seite als auch auf der kanadischen Seite werden Bootsfahren in das Hufeisen der kanadischen Niagara Fälle angeboten. Das ist sehr beeindruckend, da man erst realisiert, wie riesig die Niagara Fälle sind, wenn man drinnen ist. Es ist ganz schön nass, aber dafür bekommt man wunderschöne Regencapes.
Einen Tipp habe ich noch, geht lieber nicht an einem Samstag zu den Niagara Fällen, bei uns war die Hölle los und wir sind parallel ca. 1 Stunde angestanden (Mein Vater an der Ticketschlange und wir an der Einlassschlange).

Die amerikanischen Niagara Fälle

 


Achja und die Regencapes sind es wirklich wert! Meine Schuhe haben danach wirklich durchnässt (vielleicht sind Flip-Flops hier doch keine so schlechte Idee)

Mein Highlight waren jedoch die Niagara Fälle bei Nacht, die werden nämlich nachts von der kanadischen Seite aus bunt beleuchtet und wechseln die Farben immer wieder. 
Es war irgendwie schon kitschig, aber wunderschön.





Danach ging es weiter nach Montreal. Montreal hat eine ganz schöne Altstadt, mit vielen Kirchen (die meine Eltern so gerne besichtigen :D).




 Lustigerweise sind wir ausversehen sogar auf einem Comedy Festival "Juste pour rire" gelandet, hier konnte man kostenlos hin und es gab einige Bühnen und Theater mit Veranstaltungen und natürlich ganze vielen Essensständen!





Ein paar Essensempfehlungen meinerseits: in der Altstadt gibt es eine richtig schöne Creperie Chez Suzette, da gibt es den besten Crepe mit Ratatouille, den ich je gegessen habe. Unmittelbar in der Nähe ist auch das Restaurant Bevo, dass wirklich super leckere italienische Gerichte hat.

Wir sind auch zu einer Aussichtsplattform auf einem Hügel gegangen, von der man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt hatte. Der Weg nach oben war zwar sehr anstregend, aber wenn man dann oben ist, wird man mit dem wunderbaren Ausblick belohnt.





Was ich euch auch unbeidngt anschauen müsst, ist der Hafen von Montreal, gerade nachts mit der schönen Beleuchtung! Dort gibt es kleine Parkanlagen, viele Essensstände und Vergnügungsmöglichkeiten.



Danach ging es weiter nach Quebec. Quebec war kleiner und etwas ruhiger im Vergleich zu den Großstädten davor. Die Stadt war trotzdem wunderschön und hatte eher kleine Gassen und dadurch ein etwas europäischeren Flair.



  
Im Sommer gibt es in Quebec immer kostenlose Akrobatikvorstellungen, da die Artistenschule von der Stadt gefördert wird. Diese Vorstellung haben wir uns auch einmal angeschaut. Es war wirklich großartig, die Artisten könnten fast schon mit Cirque de Soleil mithalten.




So jetzt habe ich wieder ordentlich Fernweh, ich wünsche euch noch einen schönen ersten Advent!

Alles Liebe, Elena:*