Freitag, 19. Mai 2017

The night of all nights: Abiball

Hallo ihr Lieben!
Da ich ja im März das Abitur gemacht und somit nun die Schule hinter mir gelassen habe, wollte ich nun einen Post zu dem Abend schreiben, dem ich schon seit Anfang der Oberstufe entgegenfieberte: dem Abiball!
Der Abend sollte natürlich perfekt werden, denn macht ja nicht jeden Tag Abitur. 

Das Kleid.
Nachdem ich alle Abiturprüfungen geschrieben hatte, nutzte ich die letzten freien Tage um mich nach einem Kleid umzuschauen. Ich hatte mir im Vorfeld keine genauen Vorstellungen gemacht, damit ich offener an die Sache rangehen konnte. Doch eins war klar: das Kleid sollte lang sein.
Fündig wurde ich dann in Frankfurt bei Zeilo Fashion, schon das zweite Kleid, dass ich anprobierte war mein Traumkleid. 
Ein bodenlanger Traum in bordeaux mit Off-Shoulder Spitzenoberteil, das Kleid passte wie angegossen, nur an der Länge musste noch etwas gekürzt werden.



Preparations.
Um dann doch etwas entspannter in den Tag zu starten, hatte ich zum ersten Mal einen Termin bei MAC für mein Make-up. Mir wurde dann innerhalb kürzester Zeit ein atemberaubender Look geschminkt, der auch meinen Vorstellungen entsprach. Dabei wurde mir auch immer der nächste Schritt erklärt und ich wurde in die Auswahl der Produkte einbezogen.
Danach ging es noch schnell zum Frisör und schon war es soweit. Der Abend konnte losgehen. 

Clutch - Asos
Der Ball.
Der Abend war wirklich wunderschön, alle Freunde so schick zusehen und den Abschluss der Schulzeit ordentlich zu feiern. Wir haben getanzt bis die Schuhsohlen qualmten und am Fotostand einige Quatschbilder geschossen. 
Nach dem offiziellen Teil haben wir dann die Pumps durch Sneakers ausgetauscht und sind noch etwas feiern gegangen.
Insgesamt war der Abend wirklich unvergesslich und hat meine Erwartungen um einiges übertroffen - das lag aber vor allem auch an den tollen Menschen mit denen ich den Abend verbracht habe.


Interessiert euch ein Post über die Abiturphase mit Tipps & Tricks?


Alles Liebe, 

Elena

Freitag, 12. Mai 2017

{USA/Canada-Trip 2016} Part 4 - New York, New York!

Hey Zusammen!
Im letzten Teil meines USA/Canada-Traveldiary geht es um New York, hier verbachten wir nämlich die letzten 5 Tage unserer Reise.
Gewohnt haben wir in einem Airbnb-Apartment in Astoria in Queens, also nicht direkt in Manhattan, aber mit dem Metro-Netz dauerte es nur einige Minuten, um in die Stadt zu kommen.
Falls ihr eine Woche oder weniger bleibt, solltet ihr die Wochenkarte für die Metro kaufen, die 35 Dollar lohnen sich eindeutig, da man mit der Metro überall und schnell und rund um die Uhr hinkommt.




 Der Times-Sqaure. Das Erste, was ich von New York gesehen habe. Und es hat mich total  
 umgehauen. 
 Früher wunderte ich mich, was die Leute an New York so besonders fanden. Was kann  
 schon an einer Stadt voller hoher Gebäude so toll sein?  
 Ich hatte mich so getäuscht, in den kommenden Tagen habe ich mich dermaßen in New 
 York verknallt.






Ein Ort, der mich auch sehr fasziniert hat, war der Central Park. Er scheint wie ein Zufluchtsort zu sein, Auszeit von der lauten Stadt. Einfach rein ins grün und den Großstadtlärm für kurze Zeit vergessen. Auch wenn die Stadt durch ihre Gebäude immer noch allgegenwärtig ist, vergisst man für kurze Zeit wo man eigentlich ist.
Egal ob man an einem spontanen Rave (ja, das hab ich tatsächlich gesehen!) teilnimmt oder sich entspannt und die Sonne genießt.

Da ich die Serie Gossip Girl unglaublich geliebt habe, musste ich natürlich die Bethesda Terasse im Central Park sehen. Hier haben Chuck und Blair im Staffelfinale der 6. Staffel geheiratet. Leider ist dort natürlich auch eine öffentliche Toilette, das hat dann die Atmosphäre etwas zerstört. Aber an sich ist der Platz mit dem Brunnen wirklich schön.


 Falls ihr generell daran interessiert seid Gossip Girl Drehorte anzuschauen, kann ich euch diese Google Karte empfehlen. Es gibt auch extra Bustours, aber die sind mit ca. 40$ etwas teuer. Daher kann man sich das Geld auch sparen und spontan entscheiden ob man z.B. auf dem Weg zum Empire State Building noch bei der Grand Central Station vorbeischaut.

Dann haben wir natürlich auch ein Museum besucht. Und zwar das Museum of Modern Arts (kurz MoMA). Hier gab es auf den verschiedenen Etagen viele interessante Ausstellungen, die meisten sind nach Jahrzehnten geordnet. 
Leider waren sämtliche Ausstellungsräume, wie das in Nordamerika im Sommer üblich ist, so dermaßen runtergekühlt, dass ich praktisch durch die Ausstellungsräume gerannt bin. Jacke also nicht vergessen! (Auch wenn die bei meinem Sommerkleid nichts mehr genutzt hat - zu meiner Verteidigung: Draußen hatte es 30 Grad).
 Zum Glück gab es im Garten auch einige Kunstwerke zu bewundern und sogar einen musikalischen Live-Act!





Ein weiterer Tipp meinerseits ist es, kurz vor Sonnenuntergang mit der kostenlosen (!) Fähre nach Staten Island und wieder zurück zu fahren. Hier hat man vom Wasser aus eine wunderbare Aussicht auf die Freiheitsstatur und auf Downtown Manhattan mit all seinen Wolkenkratzern, vor allem während des Sonnenuntergangs ist der Ausblick einfach magisch.





Falls ihr Zeit und Lust habt, die Stadt zu Fuß zu erkunden, kann ich euch die Route 5th Avenue/Central Park zum Union Square empfehlen. 
Hier kommt ihr an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei und die Strecke ist auch gut zu schaffen.
Hier seht ihr als erstes die Upper East Side mit all den noblen Stadthäusern, dann sämtliche Edelläden, die Grand Central Station, das Rockerfeller Center, St. Patrick's Cathedral, das Empire State Building, den Madison Square Garden, das Flat Iron Building und zuletzt den Union Square Park.
Hier ein paar Impressionen von unserer Tour:








Am Unionsquare gibt es auch viele Essensmöglichkeiten, gerade wenn ihr das typische Diner Essen (Pommes & Burger/Sandwich) in Amerika satt habt. Hier gibt es nämlich einen Vapiano (mein Herz für italienisches Essen war selten so froh) und Whole Foods (leckeres Buffet mit ganz vielen gesunden Sachen).
Wenn wir schon dabei sind, vom Bistro-Bereich des Whole Foods hat man eine wunderschöne Aussicht über den Union Square Park und das beleuchtete Empire State Building. 


New York bei Nacht. Einfach unbeschreiblich, es ist wirklich die Stadt, die niemals schläft. Vor allem den Times Square muss man einmal bei Nacht erlebt haben.






Am Tag vor unserem Abflug besuchten wir dann noch das 9/11 Memorial. 
Die Aufarbeitung vor Ort ist wirklich sehr gut gelungen, es gibt einige generelle Informationen und Ausstellungsstücke auf der Grundfläche auf der die Türme standen. Aber unter einem der Pools gibt es einen eigenen Raum in dem die Ereignisse chronologisch mit sehr vielen Ausstellungsstücken, Ton- und Videodateien dokumentiert sind. Hier ist auch aus guten Grund fotografieren verboten, die Stimmung war sehr bedrückend und man war den Tränen sehr nahe.







Ich hoffe, ihr habt durch meinen Post einen kleinen Einruck von New York erhalten. Natürlich gibt es noch so viele Sachen, die ich mir noch ansehen oder machen wollte. Zum Beispiel auf einen der Wolkenkratzer hochfahren oder Ellis Island besuchen und die Freiheitsstatur aus nächster Nähe sehen. Aber leider reicht die Zeit dafür nicht immer, aber so hat man ja immer einen Grund wiederzukommen!

Seid ihr schon in New York gewesen? 
Für welche Stadt schlägt euer Herz? 

Alles Liebe,
Elena 


Donnerstag, 13. April 2017

{USA/Canada-Trip 2016} Part 3: Cape Cod und Boston

Hallo ihr Lieben,
nach einer ewigen Auszeit von 4 Monaten bin ich wieder da. Mittlerweile habe ich Abitur und die Schule erfolgreich hinter mir gelassen - was auch der Grund dafür war, weshalb ich das Bloggen in den letzten 2 Jahren etwas schleifen ließ. Aber mit meiner neu gewonnen Freizeit von 5 Monaten werde ich hier hoffentlich etwas aktiver.

Aber eigentlich soll es heute um den vergangenen Sommerurlaub gehen. Nachdem wir den Osten Kanadas erkundet hatten fuhren wir wieder zurück in die Vereinigten Staaten von Amerika. Unser nächster Stopp war Cape Cod, eine Halbinsel am Atlantischen Ozean im Bundesstaat Massachusetts. Hier wollten wir etwas entspannen und Pause von den vielen Städten machen. 


 Hier verbrachten wir die Zeit gemütlich am Pool oder am Strand. Das Wetter war leider nicht gut genug, um einen Abstecher ins Meer zu machen, aber man warnte, dass wohl Haie in der Nähe des Strandes gesichtet wurden.

Wegen der Nähe zum Meer kann man hier auch ohne Bedenken frischen Fisch und Meeresfrüchte in den zahlreichen Restaurants essen. 

Ebenfalls sehr unterhaltsam war das abendliche Adventure Minigolf. Eindeutig zu empfehlen, wenn ihr mit der Familie reist!



 

Aber natürlich habe ich es nicht so lange ohne Action ausgehalten. 
Daher besuchten wir an einem Abend das Coldplay Konzert in Boston. Die Karten hatten wir schon vorab gekauft, als ich gesehen hatte, dass Coldplay im Zeitraum unserer Reise in Boston waren.


Wegen unserer billigeren Plätze auf der Tribüne hatten wir zwar nicht die perfekte Sicht auf die Bühne aber einen wunderschönen Blick über das Stadion und die bunten Leuchtarmbänder des Publikums. Einfach himmlisch!


Die Stimmung war ebenfalls fantasitisch, selbst in unserem Block wurde ordentlich getanzt, gesprungen und mitgesungen. Auch die Vorgruppen Foxes und Alessia Cara (deren Musik ich unheimlich liebe) waren grandios und haben Stimmung gemacht.


Also falls ihr die Chance Coldplay zu sehen und die Musik mögt, solltet ihr diese eindeutig nutzen. Der Abend war einfach magisch und hat so viel Spaß gemacht.

Dann bin ich mit meiner Mutter noch nach Boston gefahren. Eigentlich stand das nicht auf unserem Plan, da wir auf Cape Cod eher entspannen wollten. Aber wer weiß, wann ich das nächste Mal die Chance habe Boston zu sehen, daher machten wir uns mit dem Fernbus auf den Weg. 
Für 13 Dollar fuhren wir mit Peter Pan (so hieß die Fernbuskette, die wir nutzten) nach Boston. An sich gab es keine großen Unterschiede zum deutschen Fernbus, aber die Strecke war auch vergleichsweise relativ kurz. Falls ihr in den USA also kurze Strecken mit dem Fernbus zurücklegen wollt, kann ich diese Möglichkeit also empfehlen. Preislich und vom Service (es gab natürlich auch WiFi) gab es nichts auszusetzen


Wenn ihr alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Boston sehen wollt, ist der Boston Freedom Trail zu empfehlen. Im Boden ist eine Route aus roten Steinen mit einem Bronzeguss mit der Aufschrift "The Freedom Trail Boston" eingelassen, wenn ihr dieser folgt, kommt ihr an allen Sehenswürdigkeiten vorbei. An den Sehenswürdigkeiten selbst sind oftmals auch Schilder angebracht, die euch über die Bedeutung informieren.



 




Sehr beeindruckend an Boston war für mich die Kombination aus alt und neu. Wie ihr sehen könnt, stehen in der Innenstadt überall historische Gebäude, die von Wolkenkratzern und modernen Gebäuden umgeben sind. Dieser Kontrast ist einfach einzigartig.





Eine weitere Sache, die ich unglaublich schön fand, sind die Grünflächen und Parks, die in Hafennähe entstanden sind. Früher war hier eine Autobahn, die nun jedoch unterirdisch verläuft, auf dem neu gewonnenen Platz wurde ein wunderschöner Park angelegt. 
Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte ich hier gerne gepicknickt oder kurz Pause von der Stadterkundung gemacht. 


  


Auch der Hafen ist sehenswert und bietet einige Essensmöglichkeiten an den Piers.

Insgesamt war Boston ein wunderschöner Tagesausflug, den ich euch allen ans Herz legen kann, falls ihr mal an der Ostküste seid.

Nächstes Mal geht es dann mit New York, meiner großen Liebe, weiter!

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Zeit! 

Seid ihr schon mal in Boston gewesen?

Alles Liebe, 

Elena